{"id":76,"date":"2015-10-28T16:14:19","date_gmt":"2015-10-28T15:14:19","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.151.5\/?page_id=76"},"modified":"2016-04-06T08:22:56","modified_gmt":"2016-04-06T07:22:56","slug":"v-kuchyni","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/pro-dospele\/zemedelstvi-a-kuchyne\/v-kuchyni\/","title":{"rendered":"In der k\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Pal\u00e4olithikum besorgten sich die Menschen ihre Nahrung durch das Jagen und Sammeln. Diese Art von Nahrungserwerb konnte jedoch nur eine kleine Population ern\u00e4hren. Seit dem \u00dcbergang zur Landwirtschaft ist die Gesellschaft imstande, einen \u00dcberschuss zu produzieren und die Zahl der Bewohner des Planeten Erde w\u00e4chst st\u00e4ndig an. Gleichzeitig sind die Menschen von der Ernte abh\u00e4ngig und jeder Mangel kann fatale Folgen haben. Die Zubereitung von Speisen und das Essen als solches mussten in den vorgeschichtlichen Kulturen sowie mittelalterlichen Gemeinschaften somit eine \u00e4u\u00dferst wichtige, ja beinahe <strong>religi\u00f6se Bedeutung<\/strong> gehabt haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1060\" style=\"width: 258px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1060\" class=\"wp-image-1060 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2-248x300.jpg\" alt=\"Schlawischen Keramik. Fr\u00fchmittelalter (Kou\u0159il\u2013Gryc 2011)\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2-248x300.jpg 248w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2-661x800.jpg 661w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2-768x929.jpg 768w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2-847x1024.jpg 847w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/ker2.jpg 992w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1060\" class=\"wp-caption-text\">Schlawischen Keramik. Fr\u00fchmittelalter<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Lausitzer Kultur<\/strong>, deren Volk den ersten Burgwall auf Chot\u011bbuz erbaut hatte, existierte fr\u00fcher als alle schriftlichen Quellen, die sich auf unser Gebiet beziehen. Die Wichtigkeit des Essens war auch in damaliger Zeit selbstverst\u00e4ndlich. Die Klassen der Elitekrieger demonstrierten und festigten ihre Au\u00dfergew\u00f6hnlichkeit gerade durch gemeinsames Essen.\u00a0Einen greifbaren Beleg daf\u00fcr liefern die Grabfunde: die Toten wurden n\u00e4mlich in ihren Gr\u00e4bern mit qualit\u00e4tsvoller, reich verzierter Keramik in Form von Sch\u00fcsseln, T\u00f6pfen und Bechern ausgestattet. Als w\u00fcrde sie im Jenseits noch ein weiterer, letzter Festschmaus erwarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bei den Slawen<\/strong>, den zweiten Bewohnern von Chot\u011bbuz, ist der zeremonielle Charakter der Zubereitung von einigen Speisen und des gemeinsamen Essens deutlich zu sehen und obendrein auch aus ethnographischen Analogien bekannt. Schon allein der alte Brauch des Empfangs der G\u00e4ste mit Brot und Salz, der in einigen Gebieten bis heute \u00fcberdauert hat, hat seine Wurzel im Fr\u00fchmittelalter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Unterschied zur Keramik, die nach Jahrtausenden in der Erde aussehen kann, als ob sie nur gestern weggeworfen w\u00e4re, verderben Lebensmittel sehr schnell. Wir k\u00f6nnen annehmen, dass die allt\u00e4gliche Nahrung vor allem auf Getreide beruhte. Anhand der Menge an gefundenen Knochen war aber auch Fleisch nicht ganz selten.<\/p>\n<div id=\"attachment_1061\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1061\" class=\"wp-image-1061 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334-300x225.jpg\" alt=\"Fund eines Bodensteines auf der 1. Vorburg von Chot\u011bbuz-Podobora (foto J. Gryc, Archeologick\u00fd \u00fastav AV \u010cR Brno)\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334-300x225.jpg 300w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334-800x599.jpg 800w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334-768x575.jpg 768w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/drs-projekty.cz\/wp-content\/uploads\/CHP07_334.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1061\" class=\"wp-caption-text\">Fund eines Bodensteines<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Brot<\/strong> hat man schon in der Jungsteinzeit gebacken. Die \u00e4lteste Form repr\u00e4sentierte wohl ungegorenes Fladenbrot, sp\u00e4ter ist auch Hefebrot hinzugekommen. In Mitteleuropa benutzte man zum Getreidereiben noch am Anfang der Eisenzeit die Sattelm\u00fchle, die aus zwei Mahlsteinen zusammengesetzt war \u2013 einem oberen bewegten L\u00e4ufer (auch Reibekugel genannt) und einem unbeweglichen Unterlieger. Das Mehl auf diese Weise zu gewinnen ist ziemlich m\u00fchsam und langwierig; um die Qualit\u00e4t zu erh\u00f6hen muss man es noch durchsieben und wiederholt reiben. Dies \u00e4nderte sich erst mit der Lat\u00e8nekultur, als sich auf keltischem Gebiet die Verwendung von kleinen Handdrehm\u00fchlen verbreitet hat.\u00a0Das Getreide wird durch ein Loch (Mahlmund) in den Raum zwischen dem Unterlieger und dem drehenden L\u00e4ufer gesch\u00fcttet und an den R\u00e4ndern f\u00e4llt dann das gemahlene Mehl aus. Eine solche M\u00fchle ist viel effektiver und schneller. Diese Erfindung \u00fcberdauerte dann in verschiedenen Modifikationen bis zum Mittelalter, wo sich gro\u00dfe M\u00fchlen verbreitet haben. Als eine Notl\u00f6sung w\u00fcrden wir die steinernen Handdrehm\u00fchlen jedoch noch am Anfang des 20. Jahrhunderts in den Bauernh\u00e4usern finden. Auch im Burgwall von Chot\u011bbuz-Podobora hat man solche Handdrehm\u00fchlen aus dem 9. Jahrhundert gefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Slawen, die auf Chot\u011bbuz lebten, war Brot das herk\u00f6mmlichste Nahrungsmittel, das von allen gesellschaftlichen Schichten gegessen wurde. Uns w\u00fcrde es an das heutige Vollkornbrot erinnern; die Intensit\u00e4t seiner dunklen Verf\u00e4rbung war unterschiedlich je nach der angewandten Backmethode. Die erhaltenen Brotreste deuten an, dass der Teig gew\u00f6hnlich gesalzen oder mit verschiedenen Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen aufgebessert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"tip-box\">\n                <p class=\"tip-box-icon\"><a href=\"#tip_box_1\" class=\"inline-popup\" data-effect=\"mfp-zoom-in\"><i class=\"fa fa-lightbulb-o\"><\/i><span class=\"icon-text\">Wissen?<\/span><\/a><\/p>\n                <div id=\"tip_box_1\" class=\"tip-box-content mfp-with-anim mfp-hide inline-popup-content\">\n                  <div class=\"tip-box-content-wrap\">\n                    <p class=\"inline-popup-title\"><strong>Wussten sie, dass:<\/strong><\/p><p style=\"text-align: justify\">Der Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus berichtete im 12. Jahrhundert von heidnischen Ritualen, die von den Slawen auf der Insel R\u00fcgen eingehalten wurden. Angeblich sah er eine Zeremonie, bei der ein Priester des Gottes Svantovit zuerst \u00fcberpr\u00fcfte, ob der Gott das Weinopfer angenommen habe. Anschlie\u00dfend brachte man angeblich einen gro\u00dfen Honigkuchen, laut Beschreibung so gro\u00df, dass sich hinter ihm ein Mensch verbergen konnte. Der Priester fragte die Versammelten, ob sie ihn sehen und sie haben ihm rituell geantwortet, sie w\u00fcrden ihn sehen. Er hat dann erwidert, dass er w\u00fcnsche, sie w\u00fcrden ihn das n\u00e4chste Jahr nicht sehen \u2013 d. h. es m\u00f6ge die F\u00fclle herrschen und der Kuchen noch gr\u00f6\u00dfer sein.<\/p>\n<\/div>\n                  <p class=\"center\"><a href=\"#\" class=\"btn btn-default magnificPopupClose\">Schlie\u00dfen<\/a><\/p>\n                <\/div>\n              <\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sollten auch Festgeb\u00e4ck nicht vergessen. In der Vorgeschichte w\u00fcrden wir uns nur im Bereich der Vermutungen bewegen, im Fr\u00fchmittelalter l\u00e4sst sich aber die Existenz von S\u00fc\u00dfgeb\u00e4ck annehmen, vor allem <strong><a class=\"inline-popup\" href=\"#tip_box_1\" data-effect=\"mfp-zoom-in\">Kuchen<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Kategorie der allt\u00e4glichen Lebensmittel repr\u00e4sentieren die Getreidebreie. Die aufgefundenen Proben aus dem ganzen Europa zeigen, dass es in der Vorgeschichte \u00fcblich war, die Breie zu salzen, beziehungsweise reichlich zu schmalzen. Wir kennen auch Belege f\u00fcr \u00fcberbackene Breie, w\u00e4hrend s\u00fc\u00dfe Breie seltener waren. In der Vorgeschichte wurde als S\u00fc\u00dfstoff am meisten Honig verwendet, aber wir k\u00f6nnen auch die Verwendung von Trockenobst voraussetzen. Wir sollten auch andere Getreidespeisen nicht vergessen. Bei den Slawen war vor allem die gekochte Hirse beliebt. Ein Teil des Getreides wurde noch vor der Reife geerntet, zur Zeit der sog. Milchreife, wenn es ohne Probleme direkt verzehrt werden kann. Unreifes Getreide wurde auch ger\u00f6stet, wodurch ein nat\u00fcrlich s\u00fc\u00dflicher Geschmack entsteht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Belege f\u00fcr die Fleischverarbeitung in der K\u00fcche sind sehr zahlreich. Oft finden wir zerhackte oder zerkleinerte Knochen oder Knochen mit Spuren von Hitzebehandlung. Von einigen Tieren, zum Beispiel von Schweinen, findet man oft nur Z\u00e4hne und Teile des Sch\u00e4dels. Das Tier wurde praktisch komplett verarbeitet, von der Haut \u00fcber das Fleisch und Fett bis zu den Knochen als wichtigem Material. Das Fleisch wurde gebraten, gekocht sowie geschmort, das R\u00f6sten war vermutlich komplizierter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der K\u00fcche benutzte man verschiedene W\u00fcrzmittel. Wir haben schon erw\u00e4hnt, dass man haupts\u00e4chlich mit Honig bzw. mit Obst ges\u00fc\u00dft hat, vielleicht wurde auch Ahorn- oder Birkensirup verwendet. Die Gew\u00fcrze umfassten vor allem einheimische Pflanzen wie K\u00fcmmel, Sauerampfer, Kresse, Majoran, Minze, Petersilie, Malve und andere. Die mittelalterlichen Oberschichten k\u00f6nnten sich vielleicht auch Produkte des Fernhandels geg\u00f6nnt haben \u2013 Zimt, Nelken, Pfeffer usw. Eine importierte Kommodit\u00e4t war Salz, das vermutlich auch in \u00e4rmeren K\u00fcchen nicht fehlte, obwohl es immer noch relativ teuer war. Wir kennen auch Funde von Gegenst\u00e4nden, die vermutlich als Salzn\u00e4pfe gedient haben. Aus Obst wurde schon am Ende der Vorgeschichte Essig gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andere bedeutende Lebensmittel waren die H\u00fclsenfr\u00fcchte, vor allem Erbse und Linse. Erbse war weit verbreitet, aus sp\u00e4teren Zeitperioden kennen wir viele s\u00fc\u00dfe sowie salzige Varianten ihrer Zubereitung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"tip-box\">\n                <p class=\"tip-box-icon\"><a href=\"#tip_box_2\" class=\"inline-popup\" data-effect=\"mfp-zoom-in\"><i class=\"fa fa-lightbulb-o\"><\/i><span class=\"icon-text\">Wissen?<\/span><\/a><\/p>\n                <div id=\"tip_box_2\" class=\"tip-box-content mfp-with-anim mfp-hide inline-popup-content\">\n                  <div class=\"tip-box-content-wrap\">\n                    <p class=\"inline-popup-title\"><strong>Wussten sie, dass:<\/strong><\/p><p style=\"text-align: justify\">Zum Beispiel an der \u00f6sterreichischen fr\u00fcheisenzeitlichen Fundstelle Namens Hallstatt entdeckte man zahlreiche Belege f\u00fcr den Anbau von M\u00f6hre. Die war damals jedoch noch ziemlich samenhaltig, nicht sehr s\u00fc\u00df und eher \u201ewurzelig\u201c. Angebaut wurde sie deswegen nicht als Gem\u00fcse, sondern wegen der Samen, die als Gew\u00fcrze verwendet worden sind.<\/p>\n<\/div>\n                  <p class=\"center\"><a href=\"#\" class=\"btn btn-default magnificPopupClose\">Schlie\u00dfen<\/a><\/p>\n                <\/div>\n              <\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sollten auch Gem\u00fcse und Obst nicht vergessen. Es muss jedoch daran erinnert werden, dass die heutigen Fr\u00fcchte das Ergebnis von Jahrhunderte langen genetischen Modifikationen darstellen, d. h. der Veredelung \u2013 das vor- und fr\u00fchgeschichtliche Gem\u00fcse w\u00fcrde uns heute <strong><a class=\"inline-popup\" href=\"#tip_box_2\" data-effect=\"mfp-zoom-in\">nicht sehr gefallen<\/a><\/strong>. Aus der Vor- sowie Fr\u00fchgeschichte kennen wir Belege von \u00c4pfeln, Birnen, Kirschen, Schlehen und Pflaumen. Aprikosen wurden hier nur selten angebaut, die Pfirsiche aber, die das vorgeschichtliche Volk nicht kannte, waren bei den Slawen weit verbreitet. Die Walnuss ist erst im 9. Jahrhundert nachgewiesen, wir wissen aber nicht, wie sie sich verbreitet hat. Was es die \u201eexotischen\u201c Fr\u00fcchte angeht, wurden schon im Fr\u00fchmittelalter Feigen, Mandeln sowie Rosinen importiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div class=\"tip-box\">\n                <p class=\"tip-box-icon\"><a href=\"#tip_box_3\" class=\"inline-popup\" data-effect=\"mfp-zoom-in\"><i class=\"fa fa-lightbulb-o\"><\/i><span class=\"icon-text\">Wissen?<\/span><\/a><\/p>\n                <div id=\"tip_box_3\" class=\"tip-box-content mfp-with-anim mfp-hide inline-popup-content\">\n                  <div class=\"tip-box-content-wrap\">\n                    <p class=\"inline-popup-title\"><strong>Wussten sie, dass:<\/strong><\/p><p style=\"text-align: justify\">Das Bierbrauen ist eine vorgeschichtliche Entdeckung, vielleicht aus der Zeit um 3 000 v. Chr. Das urspr\u00fcngliche Bier enthielt keinen Hopfen und wurde oft mit verschiedenen aromatischen Kr\u00e4utern abgeschmeckt; im 10. Jahrhundert ist der Hopfen aber bereits belegt. Es gab verschiedene Varianten, das vor- und fr\u00fchgeschichtliche Bier war wohl relativ schwach, aber sehr nahrhaft. Seine Wichtigkeit liegt darin, dass es beim Bier eine niedrigere Wahrscheinlichkeit des Vorkommens von bakteriellen Keimen gibt als beim Wasser und gleichzeitig versorgt es den Organismus mit wichtigen N\u00e4hrstoffen und Energie.<\/p>\n<\/div>\n                  <p class=\"center\"><a href=\"#\" class=\"btn btn-default magnificPopupClose\">Schlie\u00dfen<\/a><\/p>\n                <\/div>\n              <\/div><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wichtigste, unentbehrliche Getr\u00e4nk war Wasser. Zwar wurden Brunnen ausgeschachtet, die Menschen bevorzugten jedoch das flie\u00dfende Naturwasser. Schon in der Vorgeschichte k\u00f6nnen wir das Trinken von Kr\u00e4uterabsuden und Abschmecken des Wassers mit s\u00fc\u00dfem Baumsaft voraussetzen. Ein besonders wichtiges Getr\u00e4nk war <strong><a class=\"inline-popup\" href=\"#tip_box_3\" data-effect=\"mfp-zoom-in\">Bier<\/a><\/strong>. Bei den Slawen spielte auch Met eine wichtige Rolle. Wein wurde in der Hallstattzeit auf unserem Gebiet noch nicht angebaut, er war aber sehr wichtig und weit verbreitet im Mittelmeergebiet. Die alten Griechen und R\u00f6mer bef\u00f6rderten ihn zu einem alkoholischen Getr\u00e4nk von au\u00dfergew\u00f6hnlicher kultureller Bedeutung, die noch durch die Verbreitung des Christentums verst\u00e4rkt wurde, in dem Wein eine symbolische Rolle spielt. Die Slawen haben Wein schon gekannt und angebaut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Pal\u00e4olithikum besorgten sich die Menschen ihre Nahrung durch das Jagen und Sammeln. Diese Art von Nahrungserwerb konnte jedoch nur eine kleine Population ern\u00e4hren. Seit dem \u00dcbergang zur Landwirtschaft ist die Gesellschaft imstande, einen \u00dcberschuss zu produzieren und die Zahl der Bewohner des Planeten Erde w\u00e4chst st\u00e4ndig an. Gleichzeitig sind die Menschen von der Ernte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":70,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-76","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/76","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/76\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2239,"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/76\/revisions\/2239"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/70"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/drs-projekty.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}